Donnerstag, 2. März 2017

5 Dinge, die ich an Radio Maria liebe

1. Nähe zu den Menschen am anderen Ende

Radio Maria ist ein interaktiver Sender, in dem viele Beiträge und vor allem das Gebet davon leben, dass Menschen zum Telefon greifen und einfach anrufen. Ich muss gestehen, dass ich das selbst viel zu selten mache, aber aus Erfahrung weiß ich, dass es schön ist, seine eigenen Erfahrungen und Gedanken mit anderen Hörern und Hörerinnen von Radio Maria zu teilen.
Man fühlt sich als Hörer oder Hörerin von Radio Maria nicht als Konsument eines Radiosenders, sondern als Mitglied einer echten Hörerfamilie.


2. Keine Werbung

Anders als bei vielen weltlichen Sendern wird bei Radio Maria keine Werbung ausgestrahlt. Die einzige Werbung die es gibt ist die Programmansage des Senders und die wird tagesaktuell von einem Mitarbeiter oder einer Mitarbeiterin von Radio Maria vorgelesen. Wei wohltuend ist heutzutage ein Medium, das nicht durch Werbung zugemüllt wird. Radio Maria vertraut hier ganz auf die Vorsehung und ist auf die Spenden der Hörer und Hörerinnen angewiesen.


3. Live-Übertragungen

Es gibt viele katholische Veranstaltungen in Österreich, an denen mir die Teilnahme aus organisatorischen oder alterstechnischen Gründen nicht möglich ist. Radio Maria ist bei einigen Veranstaltungen dabei und überträgt die Vorträge und Gottesdienste live. So hat man fast das Gefühl, mitten drin zu sein.


4. Mitarbeit

Radio Maria lebt auch durch die zahlreichen freiwilligen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die viele Übertragungen und Sendungen erst möglich machen. Dabei gefällt mir, dass die Mitarbeit wirklich jedem möglich ist, der sich dafür interessiert.


5. Livestream und Radiothek

Radio Maria ist nicht in allen Regionen Österreich einfach über das Radio empfangbar, deswegen schätze ich die Möglichkeit des Livestreams. Außerdem gibt es die Möglichkeit die verschiedenen Sendereihen über die Radiothek einfach nach zu hören.

Mittwoch, 15. Februar 2017

5 Dinge, die ich an EWTN liebe

1. Gesungener Barmherzigkeitsrosenkranz

Ich kenne den Barmherzigkeitsrosenkranz schon lange und bete ihn auch gern. Aber diese gesungene Version in englischer Sprache hat mich vom ersten Moment an gefesselt und ist mein absoluter Favorit.
Täglich um 15:00 Uhr (sonntags um 15:30) und auch um 00:30 sendet EWTN den gesungenen Barmherzigkeitsrosenkranz.

2. Mutter Angelica

Wenn es jemand auf den Punkt bringt, dann diese Frau. Mutter Angelica ist eine der bemerkenswertesten Frauen die es gibt. 
Sonntag um 23:00 Uhr (Wiederholungen am Montag um 5:00, Mittwoch 19:00, Donnerstag 1:00, Freitag 3:00) werden die Sendungen, in denen sie über den Glauben spricht und Fragen der Anrufer beantwortet, ausgestrahlt.

3. Keine Werbung

EWTN verzichtet auf das Ausstrahlen von Werbung und sendet als Unterbrechung zwischen den Sendungen kurze Gebete, Zitate aus der Heiligen Schrift oder Impulse zur Glaubensvertiefung.
Die einzige Werbung, die EWTN betreibt, ist die Werbung für den Glauben!

4. 100% katholisch

Bei diesem Sender kann man sich darauf verlassen, dass alles, was dort gesendet wird, auch wirklich katholisch ist.

5. Wiederholungen

EWTN wiederholt seine Sendungen an verschiedenen Tagen zu verschiedenen Zeiten und pflegt insgesamt eine gleichbleibende Struktur.
Das ist auch der Grund dafür, warum es nur zwei mal im Jahr ein neues Programmheft gibt.
Somit ist EWTN ein Sender, der einen nicht dazu verleitet, kontinuierlich vor dem TV-Gerät zu sitzen, in der Angst, irgendeine Sendung zu verpassen.
Außerdem betreibt EWTN auch einen Youtube-Channel, auf dem es auch immer wieder interessante Videos zu finden gibt.


Da ich weiß, dass diesen Sender nicht alle über das TV-Gerät empfangen können, möchte ich hier auf die Möglichkeit des Livestreams verweisen.
Ein Klick auf das EWTN-Bild in meiner Sidebar führt euch direkt auf die Homepage von EWTN. Auf diese Weise möchte ich die Arbeit von EWTN unterstützen.

Mittwoch, 25. Januar 2017

Mesnerin aus Leidenschaft

Seit einiger Zeit bin ich jetzt schon als Mesnerin aktiv und liebe diese Tätigkeit, die ich mit meinem Mann gemeinsam ausübe. Wir sind alleine für die Mesnerei verantwortlich, wobei wir ab und zu auch Hilfe von anderen bekommen, vor allem dann, wenn wir nicht da sein können oder eine andere Verpflichtung ruft. Die Sonntage und Feiertage an denen wir nicht da sind kann man aber an einer Hand abzählen.
Für uns ist es selbstverständlich, jeden Sonntag in der Kirche zu sein. Für viele ist das heute nicht mehr so. Für einige ist es aber auch nicht möglich jeden Sonntag einen Mesnerdienst zu übernehmen. Deswegen gibt es in vielen Gemeinden Teams, die sich abwechseln.

Erst kürzlich habe ich mich gefragt, wie ein Mesner zu seinem Know-How kommt. Im besten Fall gibt es einen alten Mesner oder eine alte Mesnerin, die in einem fließenden Übergang die neuen Mesner einschult und belehrt.
Im schlimmsten Fall stirbt der alte Mesner oder die alte Mesnerin ohne dieses Wissen weitergegeben zu haben. Was bleibt in diesem Fall übrig? Eine Mesnerschulung ist dann naheliegend.

In Österreich gibt es eine Mesnergemeinschaft, die solche Schulungen anbietet. Mein Mann hat vor einigen Jahren so einen Kurs besucht und viel davon profitiert. Prinzipiell kann ich jedem und jeder so einen Kurs nur empfehlen.

Trotzdem habe ich mich gefragt, wie viele Personen, die in den Teams ein paar mal im Jahr ihren Dienst verrichten, sich neben ihrem eigentlichen Beruf ein paar Wochentage Urlaub nehmen und so einen Kurs besuchen?

Ich bin davon überzeugt, dass der Dienst der Mesnerei viel Verantwortung mit sich bringt und nicht alles daran selbstverständlich ist.

Deswegen möchte ich meinen Blog dazu nutzen, mein eigenes Mesnerwissen mit allen, die daran interessiert sind, zu teilen.

Ich habe zwar noch keine Ahnung, womit ich beginne,
aber vielleicht gibt es von meinen Lesern eine dringende Frage?



Samstag, 24. Dezember 2016

O Emmanuel - Immanuel

Immanuel 
du unser König und Richter 
Sehnsucht der Völker und ihr Erlöser 
Komm und rette uns 
Herr, unser Gott!
  
Diese letzte Antiphon wird am 23. Dezember gebetet. Rückblickend ergeben die Anfangsbuchstaben der O-Antiphonen rückwärts gelesen die beiden Worte

ERO CRAS!

Das kann mit "Morgen werde ich da sein" übersetzen.
Heute ist es endlich soweit! In dieser Nacht gedenken wir der Geburt Jesu!
Wir können zwar nicht in Betlehem dabei sein, aber Jesus kann auch in unserem Herzen geboren werden! Habt ihr eure Krippe fertig?


 
Ich wünsche euch allen ein mit Freuden und Frieden erfülltes Fest der Geburt unseres Herrn und Erlösers!


Mittwoch, 21. Dezember 2016

O rex gentium - Du König der Völker

Du König der Völker 
Sehnsucht aller Menschen 
Eckstein, der das Getrennte zusammenführt 
Komm und rette den Menschen 
den du aus Lehm geschaffen hast.


Der heilige Josef hat den König der Völker und dessen Mutter Maria bei sich aufgenommen und beschützt. Jesus ist nicht in einem Palast geboren, sondern in einer einfachen Krippe, die mit der liebevollen Sorge seines Nährvaters Josef erfüllt war. Der Tiroler Landespatron steht in den Krippen vieler Familien und ist uns ein leises Vorbild. Auch unser Weihnachten soll von liebevoller Sorge geprägt sein, weniger von glänzendem Perfektionismus.

O oriens - Du Aufgang

Du Aufgang 
Glanz des ewigen Lichts 
und Sonne der Gerechtigkeit 
Komm und bring denen Licht 
die in Finsternis sitzen und im Schatten des Todes.


Über den Wert der Sonne können vor allem jene reden, die sie schon lange nicht mehr gesehen haben. Im Schatten und in der Finsternis befindet man sich auch, wenn man der Sonne den Rücken kehrt. Oft reicht es, einfach umzukehren, um die Sonne wieder zu sehen.
 

O clavis David - Du Schlüssel Davids

Du Schlüssel Davids 
und Zepter des Hauses Israel.
 Du öffnest und niemand schließt
du schließt und niemand öffnet
Komm und befreie die Gefangenen
die im Kerker sitzen 
in Finsternis und im Schatten des Todes.


Christus hat den Universalschlüssel für alles. Er befreit uns aus unserem Gefägnis, in das wir uns selbst eingesperrt haben und nicht mehr heraus kommen. 

(Gestern hatte ich nicht die Zeit, die O-Antiphon zu posten, deswegen kommt sie erst heute.)